Die Pest

Die Pest in Roßwein und Umgebung

Roßwein ist (u. a. wegen der schlechten Hygiene bei der Trinkwasserversorgung) mehrfach schlimm von der Pest, dem schwarzen Tod, heimgesucht worden, so 1464, 1513, 1517, 1577, 1585, 1613, 1633, 1677.

Die Sage berichtet von der Pest des Jahres 1577, daß man noch vor nicht allzu langer Zeit bei Haßlau und Seifersdorf an verschiedenen Stellen in der näheren und weiteren Umgebung von Häusern kleine Hügel sehen konnte.
Darunter sollen sich Massengräber von Pestopfern befunden haben. Außerdem wurden bei Grabungsarbeiten und beim Pflügen wiederholt Skelette gefunden.

Quellen:

  • W. Lauterbach & S. Wagner (Hrsg.) 1997: Der gespenstige Mönch – Sagen und seltsame Begebenheiten aus Städten und Dörfern um das Kloster Altzella, Berlin.
  • D. Harzbecher 2000, Chronik der Stadt Roßwein – Besiedlung, Heft 1: aus „Unsere Heimat“.
  • D. Harzbecher 2000, Chronik der Stadt Roßwein – Stadtentwicklung, Heft 2: aus „Unsere Heimat“.

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